Einzelhandelsgeschäfte haben wieder geöffnet

Die Hygieneregeln beim Einkauf sind einzuhalten!

Die Kaufmannsgilde informiert (Stand 30.8.2020):

Die ursprünglich am 16. April 2020 geplante Mitgliederversammlung / Jahreshauptversammlung hat aufgrund der Coronakrise nicht stattgefunden.

Ein anderer Termin für die Mitgliederversammlung im Jahr 2020 ist aktuell nicht vorgesehen, da sich ein Zeitpunkt derzeit aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Corona-Krise nicht definieren lässt.

Die Kaufmannsgilde plant weiterhin die Durchführung von drei verkaufsoffenen Sonntagen im Dezember, was sich allerdings auch nach der weiteren Entwicklung der Corona-Krise richtet. Da die ChocolArt in diesem Jahr nicht stattfindet, darf somit auch kein verkaufsoffener Sonntag, wie sonst zur ChocolArt, stattfinden.

 

Der jetzige Vorstand hat sich bereit erklärt weiterhin für Sie tätig zu sein und mit Ihnen gemeinsam diese schwierige Zeit zu meistern. Wichtige Themen wie: Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen, Zusammenarbeit mit der Stadt Wernigerode und der Wernigerode Tourismus GmbH, der IHK, Wahrnehmung der Interessen unserer Mitglieder, Durchführung des Sprechtages, Schaltung von Werbemaßnahmen, Aktionen, Internetauftritt der Kaufmannsgilde, Webshops von Geschäften sowie die App werden qualitativ umgesetzt und der Vorstand ist für Sie weiterhin Ihr Ansprechpartner.

Die Verordnungen des Landes Sachsen-Anhalt zur Eindämmung der Corona-Krise stellen wir Ihnen auf dieser Seite als PDF-Dokumente zur Verfügung (siehe unten auf dieser Seite).

Unten finden Sie alle weiteren Informationen zum Thema Corona. Bitte berücksichtigen Sie, dass einiges nicht mehr aktuell ist!

 

 

Informationen zur Coronakrise für unsere Einzelhändler

Beratung der Förderbank derzeit telefonisch
Zinsgünstige Darlehen als Soforthilfe

Da der monatliche Sprechtag der Förderbank in Halberstadt derzeit wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt ist, bietet die Investitionsbank des Landes über die kostenfreie Hotline 0800 56 007 57 telefonische Beratung an. Sobald die Sprechtage wieder aufgenommen werden, wird dies entsprechend bekanntgegeben.

Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten können seit dem 23. April günstige Kredite bei der Investi-tionsbank beantragen. Mit diesem Angebot wurde die nächste Stufe der Corona-Soforthilfe auf den weg gebracht.ionsbank beantragen. Mit diesem Angebot wurde die nächste Stufe der Corona-Soforthilfe auf den weg gebracht. 

Gutscheinaktion – Hilfe für die Geschäfte in der Innenstadt von Wernigerode

Information für die Einzelhändler: Die Corona-Krise erfordert neue Ideen und der Vorstand der Kaufmannsgilde möchte Ihnen helfen, auch weiterhin geschäftlich tätig sein zu können. Eine Idee, bereits jetzt Einnahmen zu erzielen, ist der Verkauf von Gutscheinen.

Diesbezüglich arbeiten wir mit der Harzer Volksstimme, Herrn Helmuth, Gesamtregionalverlagsleiter MBG zusammen, der folgenden Vorschlag unterbreitet hat und bereits einen Entwurf erstellt hat.

Es erscheint eine Sonderseite in der Volksstimme und die Gutscheinaktion wird erklärt.

Sollten Sie Interesse haben, an der Gutscheinaktion teilzunehmen, melden Sie sich bitte per Mail an: ute.walther-nachtmann@wernigerode.de oder direkt an: marcel.wenzel@volksstimme.de

Corona Soforthilfe Antrag

Hier können Sie sofort finanzielle Hilfen in Anspruch nehmen! Laden Sie den Antrag herunter, füllen Sie ihn aus und senden Sie ihn per E-Mail an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Die Kaufmannsgilde Wernigerode informiert zu Hilfen für betroffene Kaufleute (Stand17.3.2020):

Der Vorstand der Kaufmannsgilde hat die Mitglieder bereits in der vergangenen Woche  über die Ansprechpartner bei der IHK Magdeburg zur Anmeldung der Bedarfe informiert. Diese Telefonnummern und Ansprechpartner sind weiterhin gültig!

Grundsätzlich gilt:
Kredite und Bürgschaften, die Firmen durch die Coronakrise helfen sollen, stehen laut Bundesregierung zur Verfügung.
Vergeben werden sie über die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

An wen können sich Unternehmen wenden?
Die KfW verfügt über keine eigenen Filialen, deshalb beantragen Unternehmen Kredite normalerweise über ihre Hausbank. Wer keine Hausbank hat, kann sich an einen der Finanzierungspartner der KfW wenden. Dazu gehören Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Geschäftsbanken. Sie überprüfen den Antrag und leiten diesen dann an die KfW weiter.

Wer kann die Hilfen beantragen?
Grundsätzlich kann jeder einen Antrag auf Corona-Hilfen stellen: Unternehmen ebenso wie Selbstständige und Freiberufler, kleine und mittelständische Firmen ebenso wie Konzerne. Für die Hilfen hat die KfW drei schon bestehende Programme erweitert. Zwei davon richten sich an Unternehmen, die schon seit fünf Jahren auf dem Markt sind, ein weiteres an jüngere Firmen.

Des Weiteren hat das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
eine Corona-Hotline eingerichtet: 0391/567-4750.

Aktuelle Informationen für die Mitglieder der Kaufmannsgilde (Stand 18.3.2020 )

Wir möchten Sie im Auftrag des Vorstandes über weitere Ansprechpartner und Angebote des Landes sowie des Bundes und der Arbeitsagentur informieren:

• Die Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt berät zu monetären Fragen sowie speziell zu Fördermitteln bei Liquiditätsengpässen. Weitere Hinweise können Sie der IB­Website entnehmen: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/coronavirus-informationen-fuer­unternehmen.

• Über die Bürgschaftsbank bzw. Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen­Anhalt BB / MBG stehen kleinen und mittleren Unternehmen Bürgschaften für Hausbankkredite oder Beteiligungskapital zur Verfügung: https://www.bb-mbg.de/index.php/aktuelles/item/294-corona-finanzierungshilfen-fuer-betroffene-unternehmen

• Info (Stand: 17.03.2020) der Arbeitsagentur zum Kurzarbeitergeld – weitere Informationen: www.bmas.de

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen.
Die wichtigsten Neuerungen im Einzelnen:

1. Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
2. Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
3. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

Die Antragstellung für das Kurzarbeitergeld erfolgt bei der örtlichen Arbeitsagentur.

EIN HARZ GmbH: Gutscheinportal soll die Harzer Geschäftswelt unterstützen!

Die EIN HARZ GmbH startet Selbsthilfekampagne unter dem Motto „Solidarität schafft Liquidität“

„Es sind schwere Zeiten auch für die lokalen Unternehmer, die mit ihren Cafés, Restaurants und Geschäften unsere Harzer Innenstädte erst lebens- und liebenswert machen“, betont der Geschäftsführer der EIN HARZ GmbH Frank Uhlenhaut. Daher hat er sich kurzfristig in Abstimmung mit seinem Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk dazu entschlossen, eine Selbsthilfekampagne unter dem Motto „Solidarität schafft Liquidität“ zur Unterstützung des Harzer Einzelhandels, der Gastronomie und der Dienstleister zu starten.

Denn viele von ihnen mussten aufgrund der derzeitigen Situation bereits ihre Ladenlokale schließen und können somit zurzeit keinen Umsatz mehr generieren. Die Kosten für Personal, Pacht, Strom, ect. laufen allerdings weiter und werden bei vielen für Liquiditätsengpässe sorgen. Staatliche Hilfen sind zwar angekündigt, aber in welchem Umfang und in welcher Weise ist derzeit noch nicht gänzlich klar. Daher bringt die EIN HARZ GmbH für den gesamten Harz ein Gutscheinportal an den Start. Die Zmyle GmbH bietet dafür die entsprechende Plattform. Zunächst sind alle Unternehmer aufgerufen, sich kostenfrei und vollkommen unkompliziert auf dem Portal unter https://www.einharz-gutschein.de/ anzumelden.

Anschließend haben die Einwohner die Möglichkeit, mit einem Gutscheinkauf die teilnehmenden Geschäfte vor Ort zu unterstützen. Das Geld fließt binnen weniger Tage auf das Konto des jeweiligen Unternehmers und sorgt damit auch während der Schließphase der Betriebe für Umsatz. Der Gutscheinbesitzer kann diese dann nach der Coronakrise vor Ort einlösen. Die Unternehmen zahlen lediglich eine Servicegebühr, die Eins-zu-eins an den Zahlungsanbieter PayPal weitergereicht wird. Die Portalanbieterin Zmyle GmbH verzichtet dagegen auf ihre Gebühren und leistet damit einen eigenen Beitrag zur Unterstützung der Harzer Geschäftswelt. Die Nutzung des Gutscheinportals ist allen Betrieben in allen Harzer Städten und Gemeinden möglich.

Verordnungen des Landes Sachsen-Anhalt

7. Verordnung über Maßnahmen

Siebte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt (Gültigkeit 02.Juli bis 16.September 2020)

6. Verordnung über Maßnahmen

Sechste Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt (Gültigkeit 28.Mai 2020 – 01.Juli 2020)

Änderung der 5. Verordnung über Maßnahmen

Verordnung zur Änderung der Fünften SARS-​CoV-2-Eindämmungsverordnung

5. Verordnung über Maßnahmen

Fünfte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt (Gültigkeit 04.Mai 2020 – 27.Mai 2020)

4. Verordnung über Maßnahmen

Vierte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt (Gültigkeit 20. April 2020 bis 03. Mai 2020)

3. Verordnung über Maßnahmen

Dritte Veordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt (Gültigkeit 03. April 2020 bis 19. April 2020)

2. Verordnung über Maßnahmen

Zweite Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt (Gültigkeit 24. März 2020 – 03. April 2020)

1. Verordnung über Maßnahmen

Erste Verordnung  über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt (Gültigkeit 18.März 2020 – 24. März) 

Ansprechpartner bei Fragen zur Verordnung:

Ordnungsamt der Stadt Wernigerode

Herr Meier – 03943/654322

Frau Rasch – 03943/654325

Ordnungsamt des Landkreises Harz

Tel-Nr.: 03941/5970 – 4343

 

Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zur Schließung von Beherbergungsstätten in Sachsen-Anhalt

…und dem Verbot touristischer Reisen in das Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt ab Freitag, den 20. März 2020 zur Verhinderung der weiteren Aus-breitung von SARS-CoV-2

Auszug aus dem Erlass:

“Den Betreibern von Beherbergungsstätten, wie z. B. Hotels, Hostels, Jugendherbergen, Familienferienstätten, Pensionen und vergleichbaren Angeboten, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen, Yacht- und Sportboothäfen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienhäusern, Ferienhausparks, Ferienwohnungen, Ferienzimmern sowie von Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten (homesharing) und vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen.”

 

Auszug aus der 1. Verordnung:

Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)

Aufgrund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148), wird verordnet:

§4
Ladengeschäfte des Einzelhandels

(1) Untersagt wird die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeder Art.

(2) Von der Schließungsverfügung nach Absatz 1 ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Frisöre, Filialen der Deutschen Post AG, Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Großhandel, Tankstellen, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Wochenmärkte, der Betrieb von Lebensmittelhandel im Reisegewerbe, Reinigungen, Waschsalons, der Online-Handel und Abhol- und Lieferdienste.

(3) Die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte können auf Antrag Ausnahmegenehmigungen für andere für die Versorgung der Bevölkerung unbedingt notwendige Geschäfte erteilen, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

(4) Die Öffnung von Einkaufszentren und Kaufhäusern ist nur für die in Absatz 2 genannten Ausnahmen sowie unter den Voraussetzungen des § 3 Abs. 2 erlaubt.